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Fotografie

Schneefall in Photoshop

Hallo ihr Lieben,

aus Erfahrung weiß ich, dass es nicht einfach ist, bei Schneefall zu fotografieren. Die Kamera wird nass, die Linse beschlägt, die Haare werden feucht und im schlimmsten Fall verteilt sich die Mascara großzügig auf dem Gesicht.

Um trotzdem einen schönesn Schneefall-Effekt auf den Bildern zu haben, möchte ich euch heute zeigen, wie ihr mithilfe von Photoshop ganz einfach und schnell fallende Schneeflocken in euer Bild einfügen könnt.

Let’s go!

Da wir das ganze mithilfe eines Pinsels machen wollen, müssen wir uns zunächst diesen Pinsel erstellen.

Dazu öffnen wir uns ein neues Dokument, beispielsweise in der Größe 500 x 500.

Mithilfe des Auswahlellipsen-Werkzeuges erstellen wir nun auf einer transparenten Ebene zwei schwarze Kreise.

Es ist wichtig, dass die Kreise eine ziemlich unterschiedliche Größe haben und auch ziemlich weit von einander entfernt sind. Dadurch sehen unsere Schneeflocken später nicht alle gleich aus, sondern eher zufällig.

Den Pinsel speichern wir unter „Bearbeiten“ → „Pinselvorgabe festlegen“.

 

 

Zurück in unserem Bild können wir diesen Pinsel nun weiter anpassen, um die Schneeflocken noch zufälliger aussehen zu lassen. Ich zeige euch hier mal meine Einstellungen. In dem kleinen Vorschaufenster könnt ihr immer sehen, wie sich der Pinsel durch die Einstellungen verändert.

Mit diesem Pinsel können wir nun anfangen, die Schneeflocken ins Bild zu bringen. Dazu erstellen wir eine neue, transparente Ebene und stellen den Pinsel auf eine sehr kleine Größe. So malen wir zunächst ganz kleine, feine Schneeflocken in den Hintergrund unseres Bildes.

Damit die Schneeflocken nicht so künstlich aussehen und geradezu nach „Photoshop“ schreien, nutzen wir den Gaußschen Weichzeichner, um die Flocken verschwimmen zu lassen.

Hier stelle ich den Radius relativ hoch ein, da sich die Schneeflocken ja im Hintergrund befinden sollen und der Hintergrund in den meisten Fällen verschwimmt.

 

 

Nun erstellen wir eine neue Ebene und vergrößern den Pinsel etwas, um größere Flocken zu erschaffen. Auch diese halten sich eher im Hintergrund auf und werden daher weichgezeichnet.

 

 

Dieses Prinzip wird nun beibehalten und wir erstellen uns somit weitere Ebenen, die immer größere Flocken enthalten.

Die Schneeflocken, die nun auch in den Vordergrund des Bildes geraten, bearbeite ich zusätzlich zu dem Gaußschen Weichzeichner mit dem Bewegungsweichzeichner, der den Flocken eine schöne Bewegungsunschärfe verleiht. Dadurch sehen die Schneeflocken aus, als würden sie tatsächlich gerade fallen.

 

 

Ich habe mir insgesamt 5 Ebenen mit Schneeflocken erstellt, wobei die letze Ebene ein paar vereinzelte und wirklich riesige Schneeflocken enthält.

Ihr könnt jetzt noch mit euren Ebenen experimentieren und verschiedene Stärken der Weichzeichner ausprobieren bis das Bild schließlich euren Vorstellungen entspricht. Wenn euch eine Schneeflocke mal nicht passt oder sie sich im Gesicht befindet, könnt ihr sie ganz einfach mit dem Radiergummi verschwinden lassen. Ihr könnt außerdem auch die einzelnen Ebenen verschieben, wenn euch die Position nicht gefällt oder auch duplizieren, wenn ihr spontan mehr Flocken haben wollt.

Ihr seht, euch sind fast keine Grenzen gesetzt.

Ich hoffe, ihr könnt mit diesem kleinen Tutorial etwas anfangen und auch ein wenig Schneetreiben in eure Bilder bringen, bis dann bald der Frühling kommt.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei. ♥

Eure Lena

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4 Comments

  • Reply Saskia

    Oh ein tolles Tutorial! Toll in wenigen Schritten erklärt! Obwohl ich mich so sehr nach Frühling sehne, hoffe ich doch noch einmal auf so viel Schneefall, um solche Bilder zu machen 🙂

    Hoffe du hast einen wunderbaren Sonntag!
    Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

    12. Februar 2017 at 19:07
    • Reply Lena

      Lieben Dank, Saskia. ♥

      2. April 2017 at 12:14
  • Reply Leni

    Ein tolles Tutorial, das werde ich nächsten Winter bestimmt mal ausprobieren!
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

    25. Februar 2017 at 14:04
    • Reply Lena

      Das freut mich sehr. 🙂
      Liebe Grüße

      2. April 2017 at 12:15

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