Reisen

Das erste Mal in Paris: mein Travel Guide (Teil I)

Paris Travel Guide

Einen Monat ist es nun schon her. Vor genau einem Monat schlenderten meine Mama und ich durch die Straßen von Paris, machten Sightseeing, aßen Crêpes und beobachteten fasziniert die Pariser auf den Straßen. Vor genau einem Monat ließ ich mich von dieser wunderbaren Stadt verzaubern. Für mich war es das erste Mal in Paris und ich bin so froh, endlich einmal dort gewesen zu sein.

In meinem Paris Travel Guide möchte euch von meinen Erfahrungen in der Großstadt berichten und euch meine besten Tipps für einen gelungenen Trip in die Stadt der Liebe mitgeben.

Die Anreise

Angereist sind wir mit der Bahn, genauer gesagt dem Thalys. Das schien uns am unkompliziertesten, da man so direkt in Paris ankommt und sich nicht erst noch um einen Transfer von Flughafen kümmern muss.
Von Duisburg aus waren wir mit der Bahn auch gerade einmal 4 Stunden unterwegs. Wenn man die Zeit bedenkt, die man zum Flughafen fährt, für den Check-In benötigt, am Flughafen wartet und natürlich die Flugzeit, tut sich da in der Schnelligkeit wahrscheinlich nicht viel. Daher schien das für uns die richtige Wahl.

Fortbewegung

Jeder sollte sich im Klaren sein, dass es wirklich schwierig werden kann, Paris mit dem Auto zu erkunden. Auch nur zu Fuß unterwegs zu sein, sollte man sich nicht vornehmen. Paris ist eine wirklich sehr große und weitläufige Stadt, die einem wirklich einiges an Kraft abverlangt. Die U-Bahnen und auch die Busse dort sind wirklich sehr gut vernetzt und praktisch. Man kommt überall hin und ist nie lang unterwegs.

Also machten wir uns in Paris angekommen auf die Suche nach den U-Bahnen und den Ticket-Automaten. Zugegeben waren wir zunächst total überfordert mit allem. An keinem der Automaten konnten wir das Ticket finden, welches wir uns vorher bei der Internetrecherche herausgesucht hatten. Und dann ist uns irgendwann aufgefallen, dass die Automaten auch gar keine Kartenzahlung akzeptieren.

So sind wir dann kurzerhand doch zu einem Schalter gegangen, an dem wir uns den „Paris Visite Pass“ ganz einfach kaufen konnten. Das Ticket kostete uns um die 38 € und ermöglichte uns, 5 Tage lang mit allen Bussen und Bahnen durch die Zonen 1-3* zu fahren. Außerdem bietet das Ticket noch einige Vergünstigungen beim Sightseeing, die sich wirklich lohnen können.

* Wer nur in Paris bleibt, kommt mit den Zonen 1-3 vollstens aus. Wer allerdings zum Flughafen muss, Versailles besichtigt oder ins Disneyland fährt, hält sich außerhalb dieser Zonen auf und muss diese Fahrten entweder zusätzlich zahlen, oder direkt ein Ticket für die Zonen 1-5 kaufen.

Um schnell von A nach B zu kommen, habe ich mir die App „Next Stop Paris“ heruntergeladen. Diese kann auch offline benutzt werden und hat uns die Orientierung und Fortbewegung wirklich erleichtert. Einfach Start und Ziel eingeben, schon wird die schnellste Verbindung berechnet.

www.rosegolden.de | Travel Guide Paris

Die Unterkunft

Übernachtet haben wir in einem kleinen Appartement auf der Avenue de la Grande Armée. Das ist die Straße direkt gegenüber der Champs-Élysées und somit ziemlich zentral gelegen. Uns war es wichtig, in einer zentralen und belebten Gegend zu wohnen. Man möchte am Abend schließlich nicht unbedingt mit einem unguten Gefühl durch die Straßen gehen, völlig paranoid und sich ständig umdrehend, ob man womöglich verfolgt wird.

Die Unterkunft an sich hat uns auch super gefallen. Sie bestand aus einem Wohn- und Schlafraum und einem Bad mit Dusche. Die Küche der Gastgeberin konnten wir außerdem mitbenutzen.
Das Studio war super niedlich eingerichtet und hatte einen richtigen Pariser Charme. Von dem kleinen Balkon aus konnten wir direkt auf den Triumphbogen blicken und auf der großen Hauptstraße gab es genug Bäckereien, Cafés und Supermärkte in direkter Reichweite. Wegen der Hauptstraße war es mit offenen Fenstern natürlich sehr laut, bei geschlossenem Fenster hat man aber nichts von dem Trubel draußen mitbekommen.

Gefunden haben wir das Appartement bei Wimdu und preislich war es für die vier Nächte um einiges günstiger als ein Hotel mit vergleichbarer Lage.

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Verpflegung

Wenn Franzosen eines gut können, dann ist es Backen! Zum Frühstück haben wir uns deshalb immer ein Croissant bei der nächstgelegenen Boulangerie gekauft und es mit Marmelade aus dem Supermarkt gefrühstückt. So lecker!
Im Supermarkt haben wir uns außerdem mit Wasser und Snacks für unterwegs eingedeckt.

Paris ist bekanntlich eine sehr teure Stadt. Das heißt aber nicht, dass es dort völlig utopisch ist, lecker Essen zu gehen oder sich in ein Café zu setzen. Es lohnt sich wirklich, im Vorbeigehen mal einen Blick auf die Karten der verschiedenen Lokale zu werfen und die Preise zu beobachten. Es findet sich immer ein Restaurant, dass im Vergleich nicht ganz so teuer ist. Auch macht es einen großen Unterschied, ob man sich in ein Lokal direkt an einer der Sehenswürdigkeiten setzt oder man doch in die kleine Nebenstraße geht. So kostete ein Crêpe am Notre Dame stolze 6 €, ein paar Meter weiter aber nur 3,50 €.

Kleiner Tipp: Trinkgeld ist in Paris nicht so gängig wie hier in Deutschland. Einen hilfreichen Artikel dazu habe ich hier gefunden.

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Meine Tipps zusammengefasst:

  • Nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel. Damit kommt man günstig, schnell und einfach von A nach B und spart sich ein paar Kräfte.
  • Ladet euch nützliche Apps wie einen Verkehrsmittelplaner und auch eine Übersetzer-App herunter.
  • Die meisten Ticket-Automaten nehmen nur Kleingeld. Habt immer genug davon dabei.
  • Bewahrt euer Bahnticket nicht in der Nähe eures Handys auf. Sonst kann es passieren, dass ihr plötzlich nicht mehr durch das Drehkreuz kommt, sich eine lange Schlange eiliger Pariser hinter euch bildet und ihr euch mit verzweifeltem Blick nach Hilfe umschaut. (Nein, das ist mir natürlich nicht passiert! Das wäre ja total peinlich gewesen..)
  • Sucht euch eine zentrale Unterkunft. So kann man immer mal wieder eine kleine Mittagspause einlegen und die müden Füße ausruhen.
  • Mit Englisch kommt man in Paris gut aus. Ein „Bonjour“, „Merci“ und „Au revoir“ tun aber niemandem weh.
  • Vergleicht die Preise der Restaurants. Man kann sehr wohl auch „preiswert“ in Paris essen.
  • In den Nebenstraßen ist es günstiger als direkt an den Sehenswürdigkeiten.
  • Passt auf eure Wertsachen auf. Wie in jeder Großstadt sind viele Taschendiebe unterwegs.

 

 

Da es so vieles zu erzählen gibt und ich den Rahmen dieses Beitrages nicht sprengen möchte, gibt es bald noch einen zweiten Teil, in dem ich euch rund um das Thema Sightseeing in Paris berichte.

Jetzt seid ihr gefragt: Seid ihr schon einmal in Paris gewesen? Habt ihr bereits ähnliche oder vielleicht sogar ganz andere Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf eure Geschichten!

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4 Comments

  • Reply Ronja

    Sehr schöner Post, liebe Lena 🙂 ich war auch schonmal in Paris und zwar mit dem Auto! Es war Hölle! Frisch den Führerschein – rauf auf den 4-spurigen Kreisverkehr! Jaja, aus Fehlern lernt man 🙂 Wenn ich mal wieder hingehe, beherzige ich deine Tipps! LG Ronja

    3. Juli 2017 at 13:51
  • Reply Lena

    Danke dir, Ronja 🙂
    Oh man, ich kann mir richtig vorstellen, wie anstrengend das gewesen sein muss. Ich stand einfach nur ganz fasziniert an dem Kreisverkehr und dachte mir „Niemals würd ich da durch fahren!“ 😄 In Paris scheint wohl auch irgendwie das Motto zu gelten „Hau auf die Hupe und zieh durch!“ 😄 Gerade als Fahranfänger muss das ja furchtbar sein.

    Ganz liebe Grüße ❤️

    6. Juli 2017 at 17:39
  • Reply Darja

    Ohh was für ein schöner Post!! Paris ist und bleibt wohl für immer meine Stadt des Herzens, man ist dort in so eine eigenartige Atmosphäre geworfen!
    Du scheinst ja auch eine tolle Zeit gehabt zu haben! 😀

    6. September 2017 at 0:09
    • Reply Lena

      Danke dir, liebe Darja! 🙂
      Ja, ich finde auch, dass in Paris eine ganz, ganz wunderbare Atmosphäre herrscht. Das kann man so gar nicht beschreiben. Man muss wohl einfach dort gewesen sein. 🙂

      Ganz liebe Grüße

      9. September 2017 at 18:10

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